Jungenzeit bei den Spechte in der Region Pfannenstil

Spechte sind anspruchsvolle Waldbewohner: sie brauchen grosse, alte Bäume, in welche sie ihre Höhlen meisseln können. Zurzeit ist Jungenzeit bei den Spechten und mit etwas Glück und Ausdauer können die Elternvögel beim Füttern ihres Nachwuchses beobachtet werden.

Spechte gehören zu den bekanntesten waldbewohnenden Vogelarten in der Schweiz. Zu Gesicht bekommt man sie nicht oft, aber sie machen sich durch ihre auffälligen Trommelwirbel bemerkbar. Zudem zimmern sie sich ihre Nisthöhlen in alten Bäumen selber und legen jedes Jahr neue Höhlen an. Davon profitieren viele andere Tierarten wie Fledermäuse, Siebenschläfer oder auch Insekten, die ebenfalls Baumhöhlen bewohnen, diese aber nicht selber bauen können. 

In der Schweiz leben neun Spechtarten, dazu gehören die bekannten Arten, wie der Schwarzspecht, die grösste einheimische Spechtart, der Grünspecht oder der Buntspecht.

Spechte bei der Jungenaufzucht

Von April bis Juli ist, wie bei vielen einheimischen Vogelarten, Jungenaufzuchtzeit bei den Spechten. Es füttern beide Eltern. Mit einem Feldstecher lassen sich die fleissigen Elterntiere beim Eintragen von Futter oder Abtransportieren von Kot der Jungtiere beobachten. 

Auf dem Bild ist ein Schwarzspechtmännchen zu sehen, das seine Jungen füttert, die am Höhleneingang erscheinen, sobald sich ihre Eltern nähern. Schwarzspechtmännchen erkennt man an ihrem roten Scheitel, Weibchen besitzen lediglich einen roten Nackenfleck. In der Galerie der Wilden Nachbarn Pfannenstil sind viele schöne Spechtbilder aus der Region Pfannenstil zu entdecken. Lassen Sie sich überraschen.

Schwarzspechtmännchen füttert zwei Jungvögel am Höhleneingang.