Distelfalter auf einer Distelblüte im Siedlungsraum

Schwalbenschwanz & Seidenbiene – Blütenbesuchende Insekten in der Stadt Zürich

Im Sommer im Fokus: Baumhummel, Apollo & Co

Während die einen Wildbienen und Schmetterlinge von Frühling bis Herbst fliegen, sind andere nur während kurzer Zeit aktiv. Wir laden Sie deshalb ein, während der kommenden Monate das Augenmerk auf ein paar spezielle Arten zu richten. Im Sommer können die Baumhummel, die Gemeine Seidenbiene oder auch die Natternkopf-Mauerbiene angetroffen werden. Bei den Schmetterlingen stehen nun der Schwalbenschwanz, der Schachbrettfalter, der Hauhechelbläuling oder der Braune Feuerfalter im Fokus. 

Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
Neue Arten in Zürich?

Die Asiatische Mörtelbiene ist eine eindrücklich grosse Wildbienenart, vergleichbar mit der Blauschwarzen Holzbiene. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Japan, China, Korea und Taiwan. Vor gut zehn Jahren wurde sie das erste Mal in der Schweiz gesichtet, wo sie vor allem Pollen von asiatischen Pflanzen sammelt, die hier als Zierpflanzen gehalten werden. Haben Sie eine Asiatische Mörtelbiene gesehen? Ihre Beobachtungen interessieren uns!

Der wärmeliebende Brombeer-Perlmutterfalter ist einer der Profiteure der Klimaerwärmung. Bedingt durch den Klimawandel breitet er sich zunehmend nach Norden aus und wurde schon in grossen Teilen des Schweizer Mittellandes entdeckt. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen!

Brombeer-Perlmutterfalter (Brenthis daphne)
Asiatische Mörtelbiene (Megachile sculpturalis)
Haben Sie einen Schwalbenschwanz oder eine Seidenbiene gesehen?
Melden Sie Ihre Beobachtungen zusammen mit einem Bild auf der Meldeplattform. Wir freuen uns über jede Wildbienen- und Tagfalter-Meldung!
Junge Pflanze wächst aus einem Loch im Asphalt

Mehr als Unkraut

Im Sommer im Fokus: Baumhummel, Apollo & Co

Während die einen Wildbienen und Schmetterlinge von Frühling bis Herbst fliegen, sind andere nur während kurzer Zeit aktiv. Wir laden Sie deshalb ein, während der kommenden Monate das Augenmerk auf ein paar spezielle Arten zu richten. Im Sommer können die Baumhummel, die Gemeine Seidenbiene oder auch die Natternkopf-Mauerbiene angetroffen werden. Bei den Schmetterlingen stehen nun der Schwalbenschwanz, der Schachbrettfalter, der Hauhechelbläuling oder der Braune Feuerfalter im Fokus. 

Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
Neue Arten in Zürich?

Die Asiatische Mörtelbiene ist eine eindrücklich grosse Wildbienenart, vergleichbar mit der Blauschwarzen Holzbiene. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Japan, China, Korea und Taiwan. Vor gut zehn Jahren wurde sie das erste Mal in der Schweiz gesichtet, wo sie vor allem Pollen von asiatischen Pflanzen sammelt, die hier als Zierpflanzen gehalten werden. Haben Sie eine Asiatische Mörtelbiene gesehen? Ihre Beobachtungen interessieren uns!

Der wärmeliebende Brombeer-Perlmutterfalter ist einer der Profiteure der Klimaerwärmung. Bedingt durch den Klimawandel breitet er sich zunehmend nach Norden aus und wurde schon in grossen Teilen des Schweizer Mittellandes entdeckt. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen!

Brombeer-Perlmutterfalter (Brenthis daphne)
Asiatische Mörtelbiene (Megachile sculpturalis)
Impressionen der Aktion "Mehr als Unkraut"
Igelbeobachtung
Meldung eines Hirtentäschel
"Mehr als Unkraut" an der Seepromenade
"Mehr als Unkraut" an der Seepromenade
"Mehr als Unkraut" in Wiedikon
"Mehr als Unkraut" in Wiedikon
Eichhörnchenbeobachtung in der Nähe des Zürihorn
Fuchsbeobachtung, die markiert wurde.
Markiertes Schöllkraut.
Markierung eines Klatsch-Mohn
Markierung einer Königskerze
Markierung von Begleitflora
Igelbeobachtung markiert auf einer Strasse
Mit dieser Aktion möchten wir die Aufmerksamkeit auf die Wildpflanzen lenken, die an Strassen, auf Baumscheiben und auf Plätzen wachsen, an denen die meisten von uns achtlos vorbeigehen.
Weissrandfledermaus in einem Gebäudequartier

Fledermäuse in der Stadt 2019 – gebäudebewohnende Arten

Im Sommer im Fokus: Baumhummel, Apollo & Co

Während die einen Wildbienen und Schmetterlinge von Frühling bis Herbst fliegen, sind andere nur während kurzer Zeit aktiv. Wir laden Sie deshalb ein, während der kommenden Monate das Augenmerk auf ein paar spezielle Arten zu richten. Im Sommer können die Baumhummel, die Gemeine Seidenbiene oder auch die Natternkopf-Mauerbiene angetroffen werden. Bei den Schmetterlingen stehen nun der Schwalbenschwanz, der Schachbrettfalter, der Hauhechelbläuling oder der Braune Feuerfalter im Fokus. 

Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
Neue Arten in Zürich?

Die Asiatische Mörtelbiene ist eine eindrücklich grosse Wildbienenart, vergleichbar mit der Blauschwarzen Holzbiene. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Japan, China, Korea und Taiwan. Vor gut zehn Jahren wurde sie das erste Mal in der Schweiz gesichtet, wo sie vor allem Pollen von asiatischen Pflanzen sammelt, die hier als Zierpflanzen gehalten werden. Haben Sie eine Asiatische Mörtelbiene gesehen? Ihre Beobachtungen interessieren uns!

Der wärmeliebende Brombeer-Perlmutterfalter ist einer der Profiteure der Klimaerwärmung. Bedingt durch den Klimawandel breitet er sich zunehmend nach Norden aus und wurde schon in grossen Teilen des Schweizer Mittellandes entdeckt. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen!

Brombeer-Perlmutterfalter (Brenthis daphne)
Asiatische Mörtelbiene (Megachile sculpturalis)
Mit vielen Freiwilligen den Fledermäusen auf der Spur

Vom 4. Juni bis am 9. September wurden in 51 städtischen Innenhöfen mit bioakustischen Gerä­ten die Fledermausrufe aufgezeichnet. Ausserdem wurden 27 bekannte Gebäudequartiere auf ihre Nutzung durch Fledermäuse überprüft. Die Feldarbeiten wurden von 24 StadtNaturBeobach­ter*innen und von StadtNatur-Mitarbeiterinnen durchgeführt.

Aufnahme der Fledermausaktivität in einem Zürcher Innenhof.
51 verschiedene Innenhöfe über die ganze Stadt verteilt wurden auf deren Fledermausaktivität untersucht.
Viel Aktivität und eine grosse Vielfalt

Bei der Analyse der Ultraschallaufnahmen wurden 5172 Fledermaussequenzen identifiziert. In jedem der 51 Innenhöfe wurden Fledermausrufe aufgenommen, jedoch in unterschiedlicher An­zahl (5-439 Sequenzen, durchschnittlich 101 Sequenzen). Die meisten Rufe stammten von Weiss­randfledermäusen (Pipistrellus kuhlii) und Zwergfledermäusen(Pipistrellus pipistrellus). Es konn­ten aber auch erstaunlich viele Grosse Abendsegler (Nyctalus noctula) nachgewiesen werden, ausserdem an zwei Standorten Mückenfledermäuse (Pipistrellus pygmaeus), sowie an drei Stand­orten Wasserfledermäuse (Myotis daubentonii). Die Fledermausaktivität nahm tendenziell mit zunehmender Temperatur, zunehmender Baumbedeckung, zunehmender Distanz zum Wald und abnehmender Distanz zu Gewässern zu.

Es wurden 27, in den letzten Jahren gemeldete Fledermausquartiere kontrolliert. Nur in zwei dieser Quar­tiere wurden Fledermäuse nachgewiesen. Während den Quartierkontrollen wurden aber vier bisher unbekannte Fledermausquartiere gefunden.

Wichtige Wasserflächen

Bäume und kleine Gewässer in Innenhöfen haben eine positive Wirkung auf die Präsenz jagender Fledermäuse. Zur Förderung der städtischen Fledermausfauna empfiehlt es sich deshalb, beste­hende Bäume zu erhalten, neue Bäume zu pflanzen und Wasserstellen wie Teiche oder Brunnen mit flachen Wasserbereichen anzulegen. Letztere werden von Fledermäusen und je nach Zugäng­lichkeit auch von anderen Wildtieren und Vögeln als Trinkstellen genutzt.

Bekannte Fledermaus-Gebäudequartiere wurden auf ausfliegende Fledermäuse kontrolliert.
Wasserstellen in Innenhöfen zeigten sich als sehr wichtige Trinkmöglichkeit für Fledermäuse.
Finanzierung des Projekts

Folgende Stiftungen, Institutionen und Organisationen haben das Projekt finanziell unterstützt: Bundes­amt für Umwelt BAFU, Erica Stiftung, Else v. Sick Stiftung, Ernst Göhner-Stiftung, Eva Husi-Stiftung für Tier­schutz, Stiftung EXEKIAS, Forma Futura Invest AG, Stierli Stiftung, Stotzer-Kästli-Stiftung, Stiftung Temperatio, Uranus Stiftung, Vontobel-Stiftung, Arbeitsgemeinschaft SWILD, Grün Stadt Zürich und zwei Stiftungen, die nicht genannt werden möchten. Ihnen allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt!

Im Schwerpunktprogramm "Fledermäuse in der Stadt" im 2019 standen die gebäudebewohnenden Arten - Zwergfledermaus und Weissrandfledermaus - im Zentrum. Um die Verbreitung und Vielfalt der Fledermäuse in den Innenhöfen der Stadt Zürich zu erfassen, haben wir mit Freiwilligen zusammen gearbeitet und die Fledermausaktivität mittels bioakustische Methoden aufgenommen.
Junger Igel

Aktion StadtIgel in Zürich

Im Sommer im Fokus: Baumhummel, Apollo & Co

Während die einen Wildbienen und Schmetterlinge von Frühling bis Herbst fliegen, sind andere nur während kurzer Zeit aktiv. Wir laden Sie deshalb ein, während der kommenden Monate das Augenmerk auf ein paar spezielle Arten zu richten. Im Sommer können die Baumhummel, die Gemeine Seidenbiene oder auch die Natternkopf-Mauerbiene angetroffen werden. Bei den Schmetterlingen stehen nun der Schwalbenschwanz, der Schachbrettfalter, der Hauhechelbläuling oder der Braune Feuerfalter im Fokus. 

Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
Neue Arten in Zürich?

Die Asiatische Mörtelbiene ist eine eindrücklich grosse Wildbienenart, vergleichbar mit der Blauschwarzen Holzbiene. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Japan, China, Korea und Taiwan. Vor gut zehn Jahren wurde sie das erste Mal in der Schweiz gesichtet, wo sie vor allem Pollen von asiatischen Pflanzen sammelt, die hier als Zierpflanzen gehalten werden. Haben Sie eine Asiatische Mörtelbiene gesehen? Ihre Beobachtungen interessieren uns!

Der wärmeliebende Brombeer-Perlmutterfalter ist einer der Profiteure der Klimaerwärmung. Bedingt durch den Klimawandel breitet er sich zunehmend nach Norden aus und wurde schon in grossen Teilen des Schweizer Mittellandes entdeckt. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen!

Brombeer-Perlmutterfalter (Brenthis daphne)
Asiatische Mörtelbiene (Megachile sculpturalis)
Im Jahr 2017 wurden im Rahmen der Aktion StadtIgel in Zürich die Igelpopulationen in vier Gebieten mit der Fang-Wiederfang-Methode gezählt, um so den Rückgang der Igel zu quantifizieren. Gleichzeitig wurde mit den Aktionen "Kleine StadtWildnis" und "Asthaufen & Co." die Aufmerksamkeit auf die Lebensräume der kleinen Wildtiere in der Stadt gelenkt und Asthaufen für Igel gebaut.
Rötelmaus versteckt sich im Unterholz

Haselnussliebhaber in Zürich

Im Sommer im Fokus: Baumhummel, Apollo & Co

Während die einen Wildbienen und Schmetterlinge von Frühling bis Herbst fliegen, sind andere nur während kurzer Zeit aktiv. Wir laden Sie deshalb ein, während der kommenden Monate das Augenmerk auf ein paar spezielle Arten zu richten. Im Sommer können die Baumhummel, die Gemeine Seidenbiene oder auch die Natternkopf-Mauerbiene angetroffen werden. Bei den Schmetterlingen stehen nun der Schwalbenschwanz, der Schachbrettfalter, der Hauhechelbläuling oder der Braune Feuerfalter im Fokus. 

Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
Neue Arten in Zürich?

Die Asiatische Mörtelbiene ist eine eindrücklich grosse Wildbienenart, vergleichbar mit der Blauschwarzen Holzbiene. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Japan, China, Korea und Taiwan. Vor gut zehn Jahren wurde sie das erste Mal in der Schweiz gesichtet, wo sie vor allem Pollen von asiatischen Pflanzen sammelt, die hier als Zierpflanzen gehalten werden. Haben Sie eine Asiatische Mörtelbiene gesehen? Ihre Beobachtungen interessieren uns!

Der wärmeliebende Brombeer-Perlmutterfalter ist einer der Profiteure der Klimaerwärmung. Bedingt durch den Klimawandel breitet er sich zunehmend nach Norden aus und wurde schon in grossen Teilen des Schweizer Mittellandes entdeckt. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen!

Brombeer-Perlmutterfalter (Brenthis daphne)
Asiatische Mörtelbiene (Megachile sculpturalis)
Nachweise von Eichhörnchen, Siebenschläfer, Haselmaus und Mäusen

Mit den Spurentunnel und der Nussjagd konnten viele neue Nachweise von nussfressenden Nage­tieren erbracht und genauere Verbreitungskarten für die Zieltierarten erstellt werden.

Je nach Tierart eignen sich die Methoden entweder der Spurentunnel oder der Nussjagd besser, um die Art nachzuweisen. Siebenschläfer lassen sich beispielsweise eindeutig anhand der Spuren in den Spurentunneln nachweisen, bei den Nagespuren ist ein sicherer Nachweis jedoch schwie­rig und selbst für Expert*innen nicht immer klar.

Das Vorkommen der Zielarten scheint wie erwartet stark an Waldstücke und Parkanlagen gebunden zu sein. Während das Eichhörnchen in städtischen Parks, wie zum Beispiel dem Friedhof Sihlfeld oder dem Rieterpark, noch vorkommt, haben wir von Siebenschläfern und Haselmäusen keine gesicherten Nachweise außerhalb der Stadtwälder. Wie erwartet haben wir nur sehr wenige Haselmausspuren gefunden und diese in nur zwei Waldstücken. Der Siebenschläfer scheint weiter verbreitet vorzukommen als die Haselmaus ist aber auch stark an Waldstücke gebunden. Interessant scheint das Vorkommen des Siebenschläfers im eher isolierten Waldstück des Burghölzli-Areals. 

Eichhörnchen Nachweise: Nachweise vor 2015 (in schwarz); neue Nachweise durch diese Aktion (in rot). Gesicherte Nachweise (ausgefüllte Punkte) und ungesicherte Nachweise (Kreise).
Eichhörnchen Nachweise: Nachweise vor 2015 (in schwarz); neue Nachweise durch diese Aktion (in rot).
Das Projekt „Haselnussliebhaber“ drehte sich um die Kleinsäuger, welche Haselnüsse fressen: Eichhörnchen, Siebenschläfer, Haselmaus und verschiedene Mausarten wie die Rötelmaus oder Wald- und Gelbhalsmaus. Diese Kleinsäuger besetzen vielfältige Lebensräume und stellen somit unterschiedliche Ansprüche an den städtischen Lebensraum.
Igel vor einer Mauer

Igel gesucht in Zürich

Im Sommer im Fokus: Baumhummel, Apollo & Co

Während die einen Wildbienen und Schmetterlinge von Frühling bis Herbst fliegen, sind andere nur während kurzer Zeit aktiv. Wir laden Sie deshalb ein, während der kommenden Monate das Augenmerk auf ein paar spezielle Arten zu richten. Im Sommer können die Baumhummel, die Gemeine Seidenbiene oder auch die Natternkopf-Mauerbiene angetroffen werden. Bei den Schmetterlingen stehen nun der Schwalbenschwanz, der Schachbrettfalter, der Hauhechelbläuling oder der Braune Feuerfalter im Fokus. 

Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
Neue Arten in Zürich?

Die Asiatische Mörtelbiene ist eine eindrücklich grosse Wildbienenart, vergleichbar mit der Blauschwarzen Holzbiene. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Japan, China, Korea und Taiwan. Vor gut zehn Jahren wurde sie das erste Mal in der Schweiz gesichtet, wo sie vor allem Pollen von asiatischen Pflanzen sammelt, die hier als Zierpflanzen gehalten werden. Haben Sie eine Asiatische Mörtelbiene gesehen? Ihre Beobachtungen interessieren uns!

Der wärmeliebende Brombeer-Perlmutterfalter ist einer der Profiteure der Klimaerwärmung. Bedingt durch den Klimawandel breitet er sich zunehmend nach Norden aus und wurde schon in grossen Teilen des Schweizer Mittellandes entdeckt. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen!

Brombeer-Perlmutterfalter (Brenthis daphne)
Asiatische Mörtelbiene (Megachile sculpturalis)
Einsatz von vielen Freiwilligen

Zwischen Mai und Oktober 2016 gingen 351 Meldungen von Igelbeobachtungen auf der Melde­plattform www.stadtwildtiere.ch für Zürich ein. Dank des engagierten Einsatzes vieler Freiwilliger konnten 460 Spurentunnel auf Stadtgebiet aufgestellt und während fünf Tagen betreut werden. In 121 der 460 Spurentunnel (26%) konnten Igelnachweise erbracht werden.

Weniger Igel in der Stadt Zürich?

Die ersten Resultate des Projekts zeigten, dass Igel noch immer in vielen Stadtquartieren verbreitet sind. Auffällig war jedoch, dass die Igeldichte zwischen den Stadtgebieten stark variiert und dass die Verbreitungskarte von 2016 im Vergleich zur Karte von 1992 besorgniserregende Lücken auf­weist. 

Mit den Daten der "Aktion StadtIgel" von 2017 haben wir die Grösse der Igelpopulation in Zürich geschätzt und diese mit den Daten von 1992 verglichen. Dadurch wurde klar, dass die Igel in den letzten 25 Jahren stark zurückgegangen sind. Die Anzahl der Igel auf der Untersuchungsfläche (46km2) sind in dieser Zeit von ca. 1500 Igel auf weniger als 900 Igel geschrumpft. Dies entspricht einer Abnahme von 40%. Gleichzeitig hat sich die Fläche, die von Igeln bewohnt wird, um 18% reduziert . Besonders stark war der Rückgang in den Quartieren Altstetten und Wipkingen. Während in beiden Gebieten 1992 viele Igel unterwegs waren, konnten wir in den Spurentunnel 2016 und bei der Igelzählung im Jahr 2017 hier kaum noch Igel finden.

Igel vor einem Spurentunnel.
Weniger Insekten, weniger Igel

Wir vermuten, dass die Abnahme der Insekten einen der Hauptgründe für den Rückgang der Igel darstellt. Igel sind Insektenfressen und ernähren sich beispielsweise von Laufkäfern, Regenwürmer oder Raupen. Leider werden Pestizide in Gärten und den Aussenräumen von Gebäuden noch immer häufig eingesetzt, womit auch die Nahrungsgrundlage der Igel vernichtet wird. Eine weitere mögliche Ursache könnte die Verdichtung der Stadt sein, durch die der Lebensraum verloren geht. Weitere, aber wohl weniger wichtige Gründe sind die Zunahme der Dachse, ein Fressfeind des Igels, der Autoverkehr sowie Parasiten und Krankheiten. 

Im Projekt "Igel gesucht" gingen wir 2016 der Frage nach, wie es um die Igel in Zürich steht. Dazu wurde die Zürcher Bevölkerung aufgerufen, Igelbe­obachtungen zu melden. Zudem wurde mithilfe von Freiwil­ligen mittels Spurentunnel die Ver­breitung der Igelpopulation in Zürich unter­sucht.
Eichhörnchen nagt an Baumnuss

Eichhörnchen und Stadtbäume in Zürich

Im Sommer im Fokus: Baumhummel, Apollo & Co

Während die einen Wildbienen und Schmetterlinge von Frühling bis Herbst fliegen, sind andere nur während kurzer Zeit aktiv. Wir laden Sie deshalb ein, während der kommenden Monate das Augenmerk auf ein paar spezielle Arten zu richten. Im Sommer können die Baumhummel, die Gemeine Seidenbiene oder auch die Natternkopf-Mauerbiene angetroffen werden. Bei den Schmetterlingen stehen nun der Schwalbenschwanz, der Schachbrettfalter, der Hauhechelbläuling oder der Braune Feuerfalter im Fokus. 

Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
Neue Arten in Zürich?

Die Asiatische Mörtelbiene ist eine eindrücklich grosse Wildbienenart, vergleichbar mit der Blauschwarzen Holzbiene. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Japan, China, Korea und Taiwan. Vor gut zehn Jahren wurde sie das erste Mal in der Schweiz gesichtet, wo sie vor allem Pollen von asiatischen Pflanzen sammelt, die hier als Zierpflanzen gehalten werden. Haben Sie eine Asiatische Mörtelbiene gesehen? Ihre Beobachtungen interessieren uns!

Der wärmeliebende Brombeer-Perlmutterfalter ist einer der Profiteure der Klimaerwärmung. Bedingt durch den Klimawandel breitet er sich zunehmend nach Norden aus und wurde schon in grossen Teilen des Schweizer Mittellandes entdeckt. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen!

Brombeer-Perlmutterfalter (Brenthis daphne)
Asiatische Mörtelbiene (Megachile sculpturalis)
Eichhörnchen brauchen vielfältige Lebensräume mit einem alten Baumbestand

Die Auswertungen haben gezeigt, dass Eichhörnchen vermehrt in Gebieten mit vielen Bäumen und Haselsträuchern, grossen, also meist alten, Bäumen sowie in Gebieten mit einer grösseren Baumvielfalt vorkommen. Viele verschiedene Baumarten garantieren Eichhörnchen während des ganzen Jahres ein breites Nahrungsangebot wie Knospen, Früchten und Nüssen. Ausserdem sind Eichhörnchen auf nahe beieinanderstehende Bäume für die Fortbewegung angewiesen. Mehr Bäume in den Stadtquartieren bieten daher den Eichhörnchen mehr Lebensraum und eine gute Vernetzung innerhalb und zwischen verschiedenen Stadtgebieten. 

Eichhörnchen verbringen die meiste Zeit ihres Lebens auf Bäumen. Im Zuge der Verdichtung unserer Städte geraten jedoch Grün- und Freiräume mehr und mehr unter Druck und mit ihnen ganz besonders Bäume. Im Sommer 2018 wurden die Lebensraumansprüche der Eichhörnchen in Zürich mithilfe der StadtNaturBeobachter*innen untersucht.
Dachs schaut in die Wildtierkamera

Big5 von Zürich gesucht

Im Sommer im Fokus: Baumhummel, Apollo & Co

Während die einen Wildbienen und Schmetterlinge von Frühling bis Herbst fliegen, sind andere nur während kurzer Zeit aktiv. Wir laden Sie deshalb ein, während der kommenden Monate das Augenmerk auf ein paar spezielle Arten zu richten. Im Sommer können die Baumhummel, die Gemeine Seidenbiene oder auch die Natternkopf-Mauerbiene angetroffen werden. Bei den Schmetterlingen stehen nun der Schwalbenschwanz, der Schachbrettfalter, der Hauhechelbläuling oder der Braune Feuerfalter im Fokus. 

Schachbrettfalter (Melanargia galathea)
Neue Arten in Zürich?

Die Asiatische Mörtelbiene ist eine eindrücklich grosse Wildbienenart, vergleichbar mit der Blauschwarzen Holzbiene. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Japan, China, Korea und Taiwan. Vor gut zehn Jahren wurde sie das erste Mal in der Schweiz gesichtet, wo sie vor allem Pollen von asiatischen Pflanzen sammelt, die hier als Zierpflanzen gehalten werden. Haben Sie eine Asiatische Mörtelbiene gesehen? Ihre Beobachtungen interessieren uns!

Der wärmeliebende Brombeer-Perlmutterfalter ist einer der Profiteure der Klimaerwärmung. Bedingt durch den Klimawandel breitet er sich zunehmend nach Norden aus und wurde schon in grossen Teilen des Schweizer Mittellandes entdeckt. Melden Sie uns Ihre Beobachtungen!

Brombeer-Perlmutterfalter (Brenthis daphne)
Asiatische Mörtelbiene (Megachile sculpturalis)
Erstaunlich viele Dachse, wenige Igel

Im Oktober 2014 konnte das Schwerpunktprogramm „Big5 gesucht“ erfolgreich abgeschlossen werden. Es konnten an 65 Standorten in der Stadt eine Fotofalle installiert werden. Besonders weit verbreitet und häufig war der Fuchs. Der Dachs wurde erstaunlich oft beobachtet und ist, ähnlich wie der Fuchs, sehr weit in der Stadt verbreitet. Igel hingegen wurden nur relativ selten gemeldet und ihr Verbreitungsgebiet in Zürich schien lückenhaft. Auch Eichhörnchen wurden nur relativ wenige gemeldet. Rehe wurden erwartungsgemäss eher am Stadtrand angetroffen.

Im Jahr 2014 waren wir in Zürich den "Big5" - Igel, Eichhörnchen, Reh, Fuchs und Dachs - auf der Spur. Die Bevölkerung von Zürich wurde aufgerufen Beobachtungen dieser Arten zu melden und die StadtNaturBeobachter*innen installierten Wildtierkameras an verschiedenen Orten in der Stadt.