Igel vor einer Mauer

Igel gesucht

Einsatz von vielen Freiwilligen

Zwischen Mai und Ende August 2018 gingen 1813 Meldungen von Igelbeobachtungen auf den Melde­plattformen wildenachbarn.ch und nosvoisinssauvages.ch für die Schweiz ein. Dank des engagierten Ein­satzes vieler Freiwilligen konnten 1560 Spurentunnel betreut werden. In 284 der 1440 Spurentunnel (19%) konnten Igelnachweise erbracht werden.

Die Resultate des Projekts „Igel gesucht“ zeigen, dass Igel noch in vielen Teilen der Schweiz vorkommen und einige Lücken in der Verbreitungskarte durch gezielte Aufrufe geschlossen werden konnten. Die Resultate zeigen zudem, dass Igel vermehrt in Siedlungsnähe vorkommen.

Schweizer Karte mit Untersuchungsgebieten mit Igelnachweisen (grün) und ohne Igelnachweise (rot).
Nächste Schritte

In einem nächsten Schritt sollen die Daten der Igelbeobachtungen und Spurentunnelnachweise weiter ausgewertet werden. Insbesondere Auswertungen der Lebensraumparameter der Gebiete mit Igelnachweisen können Hinweise bezüglich der Lebensraumansprüche der Igel geben. Auswertungen der Quadrate ohne Igelnachweise können Hinweise für die Faktoren geben, welche für das Fehlen der Igel verantwortlich sein könnten.

Igel trinkt an einer Wasserschale.
Im schweizweiten Projekt „Igel gesucht“ gingen wir 2018 der Frage nach, wie die Igel in der Schweiz verbreitet sind. Ziel war, eine Verbreitungskarte der Igel in der Schweiz bereitzustellen und die Datenbasis zu schaffen, um die zukünftige Entwicklung der Igelpopulation weiter untersuchen zu können.