Honigbiene

Biologie

Ursprüngliche Wildform wahrscheinlich in lichten Wäldern, domestizierte Völker in allen offenen und halboffenen Lebensräumen.

Hochsoziale Art, Staaten mit bis zu 80‘000 Arbeiterinnen. Wildform in hohlen Bäumen und in Felshöhlen, wurde 5000 v. Chr. in Anatolien domestiziert, heute weltweit verbreitet. In den gemässigten Breiten wichtigster Bestäuber von Blütenpflanzen. Besucht sehr breites Spektrum von Blüten, ist ausserordentlich konkurrenzstark, kann unter Umständen auch Wildbienenarten verdrängen.

Durch Produktion von Honig und Wachs sowie Bestäubung von Kulturpflanzen grosse wirtschaftliche Bedeutung. Im Gegensatz zu den Wildbienen stechfreudig. Ihr Gift ist rund 10-mal stärker als das der Hornisse und kann bei allergischen Menschen zum Tod führen.

Status
bearbeitet
Meta description
Artporträt der Honigbiene mit spannenden Informationen, Beobachtungstipps, Verbreitungskarte und tollen Bildern.

Gemeine Furchenbiene

Biologie

Bei uns soziale Art, in kühleren Regionen dagegen solitär. Nistet in selbst gegrabenen Gängen im Boden, die sie an ebenen oder schwach geneigten, meist nur spärlich bewachsenen Stellen anlegt. Die befruchteten, überwinternden Weibchen legen im Frühling ein neues Nest an, in dem sich zuerst Arbeiterinnen entwickeln. Ab dem Hochsommer werden dann Männchen und Weibchen produziert.

Besucht eine grosse Vielzahl verschiedener Blüten.

Mensch & Tier
Fördermassnahmen

Die Gemeine Furchenbiene ist anspruchslos in ihrer Blütenauswahl. Sie kann, wie viele andere Wildbienenarten, von offenen Bodenstellen für ihre Nester profitieren.

Horizontale offene Bodenstellen können als Nistplätze für die Gemeine Furchenbiene benützt werden.
Beobachtungstipps
Beobachtungstipps

Viele Furchenbienen, so auch die Gemeine Furchenbiene, sind semi-sozial und bestehen aus einer Königin und ein paar Arbeiterinnen, im Sommer bis zu 50 Individuen. Eine Arbeiterin fungiert als Wächterin am Eingang des Nestloches. Mit etwas Glück kann man eine solche Wächterin beobachten. Ansonsten kann man die Gemeine Furchenbiene auf einer der vielen besuchten Blüten, wie Storchschnabel- (Geraniaceae), Rosen- (Roseaceae), Wegerichgewächsen (Plantaginaceae), Zimbelkraut (Cymbalaria muralis) oder Korbblütlern (Asteraceae) bestaunen.

Wiesenstorchschnabel (Geranium pratense) werden von der Gemeine Furchenbiene und ander Bestäuber angeflogen.
Die Zimbelkraut ist eine schöne Pflanzen die in Mauerspalten wachsen kann
Status
in Bearbeitung
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Artporträt der Gemeine Furchenbiene mit spannenden Informationen, Beobachtungstipps, Verbreitungskarte und tollen Bildern.