Grosser Kohlweissling

Biologie

Ähnelt Kleinem Kohlweißling und Karstweißling, ist jedoch größer. Anders als bei diesen

beiden Arten ist der Innenrand der oberseits schwarzen und unterseits gelben Vorderflügelspitze beim Großen Kohlweißling gerundet. Bewohnt Waldränder, lichten Wald, Wiesen, Acker- und Gemüsebaugebiete, Familiengärten und andere Gärten. Auch im Siedlungsgebiet. Vagabundierende, mobile Art. Nahrung der schmutzig gelben, schwarz gefleckten Raupe besteht aus kultivierten Kohlgewächsen (Weiß- und Rotkohl, Rosen- und Blumenkohl, Wirsing u. a.), aber auch wilde Kreuzblütler werden mit Eiern belegt. Verpuppung an Steinen oder Mauern. Falter an Blüten von Löwenzahn, Wiesensalbei, Luzerne, Rotklee, Flieder usw.

Lebensraum

Park, Wiese, Gewässer, Waldrand

Verbreitung

In Stadtrandgebieten ganz Mitteleuropas, in naturnahen Bereichen auch im Siedlungsraum.

Gefahren
„Herbstputz“:

Das intensive Zurückschneiden der Vegetation vor dem Winter ist besonders für überwinternde Puppen gefährlich. Die in den Sträuchern und Zweigen versteckten Puppen verlieren dadurch ihren Überwinterungsort und können, gefangen in der Puppenhülle, keinen neuen Ort aufsuchen.

Gärten ohne Nahrung:

Gärten, die hauptsächlich aus sterilem Rasengrün, Kirschlorbeer- oder Thujahecken und exotischen Zierpflanzen bestehen, sind für unsere Schmetterlinge wertlos, manchmal sogar giftig, und bieten den Raupen keine Lebensgrundlage.

Invasive Neophyten und gebietsfremde Pflanzenarten:

Diese bieten den Schmetterlingen wenig bis keinen Nektar und auch den Raupen keine Nahrungsgrundlage. Sommerflieder, der die Schmetterlinge durch seinen betörenden Geruch anlockt, kann sich negativ auf die Schmetterlingspopulationen auswirken, da er den Raupen keine Nahrung bietet und diese folglich auf dem Sommerflieder verhungern.

Intensivierung der Landwirtschaft:

In einer intensiven Landwirtschaft, finden Wildblumenwiesen und Hecken aus einheimischen Sträuchern nur noch selten einen Platz. Diese Veränderungen wirken sich negativ auf die Schmetterlingsbestände allgemein aus.

Mensch & Tier
Fördermassnahmen

Um die Raupe des Großen Kohlweißlings zu fördern, kann man Kohlgewächse (Weiss- und Rotkohl, Rosen- und Blumenkohl, Wirsing), aber auch wilde Kreuzblütler pflanzen. Die Falter sind weniger spezialisiert und besuchen gerne Löwenzahn, Wiesensalbei, Luzerne oder Rotklee.

Viele Möglichkeiten führen zum Schmetterlingsparadies

Sie brauchen keinen eigenen Garten, um etwas Gutes für die Schmetterlinge zu tun. Wohnen Sie in einer Genossenschaft oder besitzt Ihr Wohngebäude eine Grünanlage? Setzen Sie sich dafür ein, dass der Grünbereich naturnahe bewirtschaftet wird. Dazu zählen das Pflanzen von einheimischen Wildpflanzen, das Ersetzen von Rasenflächen durch artenreiche Wiesenflächen, das Stehenlassen von Blumeninseln, seltenes und gestaffeltes Mähen, sowie der Verzicht auf Pestizide und Herbizide.

Stadtoasen

In der Stadt können Verkehrsinseln, Bahnböschungen und Kiesplätze wahre Schmetterlingsoasen werden. Wildstauden und Wildkräuter locken zahlreiche Schmetterlinge an.

Selbst auf dem eigenen Balkon kann der Große Kohlweißling gefördert werden. Blühende Küchenkräuter wie Salbei oder etwas Klee auf dem Fensterbrett sehen nicht nur schön aus, sondern erfreuen auch die Schmetterlinge.

Der Große Kohlweißling mag Blumenwiesen mit Wiesensalbei, Löwenzahn und Klee. Mähen Sie Ihren Garten nicht vollständig, sondern lassen Sie eine Blumenwiese für die Schmetterlinge stehen.
Beobachtungstipps
Beobachtungstipps
Abschreckende Raupen

Die Eier des Großen Kohlweißlings werden am liebsten an Kohlpflanzen abgelegt. Die gelb, schwarz und grau gefärbten Raupen kann man gut auf dem Kohl oder an Hauswänden erkennen. Meist fressen die Raupen nur die Kohlblätter, sodass man das Gemüse weiterhin gut essen kann. Dabei nehmen sie scharfe Senföle auf, welche sie für Vögel ungenießbar machen. Zusätzlich schreckt die gelb-schwarze Färbung ihre Fressfeinde ab.  

Weiße Flügel mit schwarzem Fleck

Der Große Kohlweißling ist mit einer Flügelspannweite von rund 55 mm, seinen cremeweißen Flügeln und dem großen, kräftigen schwarzen Fleck an der Vorderflügelspitze gut zu erkennen. Besonders im offenen Gelände, auf Wiesen, Kulturland und Ruderalflächen lassen sie sich gut beobachten.

Die Raupen des Großen Kohlweißlings sind auffällig gefärbt, um Fressfeinde abzuschrecken.
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Faltblatt von Pro Natura zum Thema „Schmetterlinge im Garten

Schmetterlinge in meinem Garten
Autor
Kremer, Bruno P.
Verlag
Haupt Verlag
Fachbuch zum Thema vom CSCF: Lepidoptera – Checklist: Die Schmetterlinge der Schweiz. Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste
Autor
SwissLepTeam
Verlag
CSCF & SEG
Status
migriert
Meta description
Artporträt der Grosser Kohlweissling mit spannenden Informationen, Beobachtungstipps, Verbreitungskarte und tollen Bildern.

C-Falter

Biologie

Weit verbreitet in Waldlichtungen, an Waldrändern, Flussufern, in Parkanlagen und Gärten. Mäßig mobile Art. Eier werden einzeln an Futterpflanze abgelegt. Die Nahrung der Raupen besteht aus Brennnesseln, Hopfen und Laubgehölzen wie Salweide, Ulme, Stachel- und Johannisbeere. Verpuppung an Pflanzenstängeln. Falter besuchen gerne Disteln, Wasserdost, Staudenlunder. Profitiert von der Erhaltung und Förderung blütenreicher Staudenfluren mit vielen Brennnesseln und Salweiden.

Lebensraum

Verschiedene gehölz- und saumreiche Lebensräume.

Verbreitung

Verbreitet im Wald und in gut durchgrünten Siedlungsräumen in ganz Mitteleuropa.

Gefahren
Gärten ohne Nahrung:

Gärten, die hauptsächlich aus sterilem Rasengrün, Kirschlorbeer- oder Thujahecken und exotischen Zierpflanzen bestehen, sind für unsere Schmetterlinge wertlos, manchmal sogar giftig, und bieten den Raupen keine Lebensgrundlage.

Invasive Neophyten und gebietsfremde Pflanzenarten:

Diese bieten den Schmetterlingen wenig bis keinen Nektar und auch den Raupen keine Nahrungsgrundlage. Sommerflieder, der die Schmetterlinge durch seinen betörenden Geruch anlockt, kann sich negativ auf die Schmetterlingspopulationen auswirken, da er den Raupen keine Nahrung bietet und diese folglich auf dem Sommerflieder verhungern.

Intensivierung der Landwirtschaft:

In einer intensiven Landwirtschaft, finden Wildblumenwiesen und Hecken aus einheimischen Sträuchern nur noch selten einen Platz. Diese Veränderungen wirken sich negativ auf die Schmetterlingsbestände allgemein aus.

Mensch & Tier
Fördermassnahmen

Um den C-Falter zu fördern, benötigen die Raupen bestimmte Nahrungspflanzen. Pflanzen Sie deshalb Brennnesseln, Hopfen und Laubgehölze wie Salweide, Ulme, Stachel- und Johannisbeere in Ihrem Garten. Die Falter mögen verschiedene Blumen wie Disteln, Wasserdost und Staudenlunder. Ergänzen Sie Ihren Garten mit diesen Pflanzen, um den C-Falter zu fördern und in Ihren Garten zu locken.

Viele Möglichkeiten führen zum Schmetterlingsparadies

Sie brauchen keinen eigenen Garten, um etwas Gutes für die Schmetterlinge zu tun. Wohnen Sie in einer Genossenschaft oder besitzt Ihr Wohngebäude eine Grünanlage? Setzen Sie sich dafür ein, dass der Grünbereich naturnahe bewirtschaftet wird. Dazu zählen das Pflanzen von einheimischen Wildpflanzen, das Ersetzen von Rasenflächen durch artenreiche Wiesenflächen, das Stehenlassen von Blumeninseln, seltenes und gestaffeltes Mähen, sowie der Verzicht auf Pestizide und Herbizide.

Stadtoasen

In der Stadt können Verkehrsinseln, Bahnböschungen und Kiesplätze wahre Schmetterlingsoasen werden. Wildstauden und Wildkräuter locken zahlreiche Schmetterlinge an.

Selbst auf dem eigenen Balkon kann der C-Falter gefördert werden. Einheimische, nektarspendende Pflanzen bieten hier nicht nur Schmetterlingen sondern auch Wildbienen Nahrung. Blühende Küchenkräuter wie Thymian oder Schnittlauch sehen nicht nur schön aus, sondern erfreuen auch die Schmetterlinge.

Wilde Ecken mit nektarreichen Blumen und einheimischen Sträuchern fördern den C-Falter auch im Siedlungsgebiet.
Beobachtungstipps
Beobachtungstipps
Gefräßige Raupen

Die Raupe des C-Falters ist auffällig gezeichnet: der vordere Teil der Raupe ist schwarz-orange gezeichnet, der hintere Teil ist weiß-schwarz. Dazu kommen die Dornen, die den ganzen Körper der Raupen bedecken und im hinteren Rücken weiß oder gelblich sind. Man kann sie somit gut an Brennnesseln, Hopfen oder Johannisbeere entdecken.

Falter mit dem weißen C auf der Flügelunterseite

Erwachsene C-Falter findet man oft an Waldwegen- und rändern, wobei besonders Salweiden-, Hasel- und Ulmengebüsche bevorzugt werden. In den Gärten kann man die hübschen Falter oft an Beerensträuchern wie Johannisbeere, an verschiedenen nektarreichen Blütenpflanzen oder an Fallobst entdecken. Auffällig sind der ausgefranste Flügelsaum und das weiße „C“, welches sich auf der Flügelunterseite befindet und dem Falter seinen Namen gab.

Die C-Falter tragen ein weißes “C” auf der Flügelunterseite, welches dem Falter seinen Namen gab.
Die Raupen des C-Falters sind auffällig gezeichnet und oft auf Brennnesseln zu finden.
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Faltblatt von Pro Natura zum Thema „Schmetterlinge im Garten

Schmetterlinge in meinem Garten
Autor
Kremer, Bruno P.
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Fachbuch zum Thema vom CSCF: Lepidoptera – Checklist: Die Schmetterlinge der Schweiz. Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste
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SwissLepTeam
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CSCF & SEG
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migriert
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Artporträt der C-Falter mit spannenden Informationen, Beobachtungstipps, Verbreitungskarte und tollen Bildern.

Zitronenfalter

Biologie

Der Zitronenfalter ist einer der ersten Frühlingsfalter und kommt wohl in allen mitteleuropäischen Siedlungsrandgebieten an Waldrändern und Waldlichtungen vor. Gelegentlich dringt er auch weit ins Siedlungsgebiet ein. Die Raupe ernährt sich an Faulbaum und Kreuzdorn, die Eier werden an die Blätter der Futterpflanzen gelegt. Verpuppung an Pflanzenstängeln oder unter Blättern. Die Falter besuchen verschiedene Blüten (Blutweiderich, Kriechender Günsel, Gundelrebe und Disteln) und schalten im Hochsommer eine mehrwöchige Flugpause ein. Überwinterung als Falter in Wurzelstöcken, Holzstapel, im Efeubewuchs am Fuß von Bäumen oder unter Brombeerstauden.

Lebensraum

Waldränder, lichter Wald, Hecken. Auch im Siedlungsgebiet. Vagabundierende, mobile Art.

Verbreitung

In Mitteleuropa überall anzutreffen.

Gefahren
Gärten ohne Nahrung:

Gärten, die hauptsächlich aus sterilem Rasengrün, Kirschlorbeer- oder Thujahecken und exotischen Zierpflanzen bestehen, sind für unsere Schmetterlinge wertlos, manchmal sogar giftig, und bieten den Raupen keine Lebensgrundlage.

Invasive Neophyten und gebietsfremde Pflanzenarten:

Diese bieten den Schmetterlingen wenig bis keinen Nektar und auch den Raupen keine Nahrungsgrundlage. Sommerflieder, der die Schmetterlinge durch seinen betörenden Geruch anlockt, kann sich negativ auf die Schmetterlingspopulationen auswirken, da er den Raupen keine Nahrung bietet und diese folglich auf dem Sommerflieder verhungern.

Intensivierung der Landwirtschaft:

In einer intensiven Landwirtschaft, finden Wildblumenwiesen und Hecken aus einheimischen Sträuchern nur noch selten einen Platz. Diese Veränderungen wirken sich negativ auf die Schmetterlingsbestände allgemein aus.

Mensch & Tier
Fördermassnahmen

Um die Raupen des Zitronenfalters zu fördern, können Faulbaum und Kreuzdorn gepflanzt werden. Bereits mit einem einzelnen Faulbaumstrauch lassen sich auch im Garten gute Eiablageplätze schaffen. Kreuzdorn bildet viele Ausläufe und verbreitet sich deshalb im Garten sehr schnell.

Die Falter sind weniger wählerisch. Rote und violett blühende Pflanzen sind jedoch besonders beliebt, wie beispielsweise Kratzdistel, Blutweiderich, Rote Waldnelke, Günsel oder Wiesen-Flockenblume.

Viele Möglichkeiten führen zum Schmetterlingsparadies

Sie brauchen keinen eigenen Garten, um etwas Gutes für die Schmetterlinge zu tun. Wohnen Sie in einer Genossenschaft oder besitzt Ihr Wohngebäude eine Grünanlage? Setzen Sie sich dafür ein, dass der Grünbereich naturnahe bewirtschaftet wird. Dazu zählen das Pflanzen von einheimischen Wildpflanzen, das Ersetzen von Rasenflächen durch artenreiche Wiesenflächen, das Stehenlassen von Blumeninseln, seltenes und gestaffeltes Mähen, sowie der Verzicht auf Pestizide und Herbizide.

Stadtoasen

Sie brauchen keinen eigenen Garten, um etwas Gutes für die Schmetterlinge zu tun. Wohnen Sie in einer Genossenschaft oder besitzt Ihr Wohngebäude eine Grünanlage? Setzen Sie sich dafür ein, dass der Grünbereich naturnahe bewirtschaftet wird. Dazu zählen das Pflanzen von einheimischen Wildpflanzen, das Ersetzen von Rasenflächen durch artenreiche Wiesenflächen, das Stehenlassen von Blumeninseln, seltenes und gestaffeltes Mähen, sowie der Verzicht auf Pestizide und Herbizide.

Auch im Siedlungsgebiet kann mit dem Pflanzen von Faulbaum und verschiedenen Nektarpflanzen wie diesen Flockenblumen der Zitronenfalter gefördert werden.
Beobachtungstipps
Beobachtungstipps
Langlebige Schmetterlinge dank Sommerpause

Die Raupen des Zitronenfalters sind auf Faulbaum und Kreuzdorn angewiesen. Die schlanken Raupen sind dunkel, mit einem hellen Seitenstreifen. An den beiden Futterpflanzen verpuppen sie sich und schlüpfen meist im Sommer. Doch kaum nach zwei Wochen verfallen die neu geschlüpften Falter in einen Sommerschlaf und werden erst wieder im Herbst aktiv. Durch die beiden Ruhepausen (Sommer- und Winterschlaf) können Zitronenfalter Energie sparen und erreichen so ein Alter von zehn bis elf Monaten. Zitronenfalter sind somit unsere langlebigsten Tagfalter.

Winterschlaf in Eiseskälte

Anders als andere Schmetterlinge, die als Falter in Höhlen überwintern, wählen Zitronenfalter relativ ungeschützte Orte wie Baumspalten oder Blätter als Überwinterungsort. Temperaturen bis minus 20°C übersteht der Falter, welcher seine Winterhärte einem körpereigenen Frostschutzmittel (Glyzerin) verdankt.

Im Frühjahr kann man die Falter oft im Wald, Waldrand oder im naturnahen Siedlungsraum beobachten. Die leuchtend gelben Männchen patrouillieren dabei an Waldrändern entlang, um nach den etwas blasseren Weibchen Ausschau zu halten. In wilder Jagd fliegt das Männchen dann dem Weibchen hinterher. Lässt sich ein Weibchen am Boden nieder, kommt es zur Paarung, welche bis zu drei Stunden dauern kann.

Beim Sonnen breiten sie ihre Flügel nicht aus, sondern setzten sich zusammengefaltet seitlich des Sonnenlichts aus.

Zitronenfalter sind oft an violetten oder roten Blüten zu beobachten.
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Faltblatt von Pro Natura zum Thema „Schmetterlinge im Garten

Schmetterlinge in meinem Garten
Autor
Kremer, Bruno P.
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SwissLepTeam
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migriert
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Artporträt der Zitronenfalter mit spannenden Informationen, Beobachtungstipps, Verbreitungskarte und tollen Bildern.

Baumweißling

Biologie

Variabler Lebensraum, lebt an sonnigen, gebüschreichen Lagen und in Kulturland mit zahlreichen Futterpflanzen. Vorliebe für offenes Gelände, in dem Disteln vorkommen. Eiablage an den Nahrungspflanzen der Raupen: Weißdorn, Schwarzdorn, Trauben- und Sauerkirsche, Vogelbeere, Apfelbaum. Die Falter saugen bevorzugt an Distelarten, Flockenblumen, Luzernen, Natternkopf, Wiesensalbei, Rotem Wiesenklee und Hartriegel. 

Lebensraum

Grünland (Wiese, Weide, Streue) mit reichem Blütenangebot, kombiniert mit Gehölzen, in welchen verholzte Rosengewächse (z.B. Weissdorn) vorkommen.

Verbreitung

Weit verbreitet, da wanderfreudig

Gefahren
  • Gärten ohne Nahrung:
    Gärten, die hauptsächlich aus sterilem Rasengrün, Kirschlorbeer- oder Thujahecken und exotischen Zierpflanzen bestehen, sind für unsere Schmetterlinge wertlos, manchmal sogar giftig, und bieten den Raupen keine Lebensgrundlage.
  • Invasive Neophyten und gebietsfremde Pflanzenarten:
    Diese bieten den Schmetterlingen wenig bis keinen Nektar und auch den Raupen keine Nahrungsgrundlage. Sommerflieder, der die Schmetterlinge durch seinen betörenden Geruch anlockt, kann sich negativ auf die Schmetterlingspopulationen auswirken, da er den Raupen keine Nahrung bietet und diese folglich auf dem Sommerflieder verhungern.
  • Intensivierung der Landwirtschaft:
    In einer intensiven Landwirtschaft, finden Wildblumenwiesen und Hecken aus einheimischen Sträuchern nur noch selten einen Platz. Diese Veränderungen wirken sich negativ auf die Schmetterlingsbestände allgemein aus.
Mensch & Tier
Fördermassnahmen

Um die Raupe des Baumweißlings zu fördern, können im Garten Rosengehölze wie Weißdorn oder Schwarzdorn gepflanzt werden, auch Trauben- und Sauerkirsche, Vogelbeere, und Apfelbaum sind beliebte Futterpflanzen. Die Falter mögen blütenreiche Wiesen mit Distelarten, Flockenblumen, Luzernen, Natternkopf, Wiesensalbei, Rotem Wiesenklee und Hartriegel.  

Viele Wege führen zum Schmetterlingsparadies

Sie brauchen keinen eigenen Garten, um etwas Gutes für die Schmetterlinge zu tun. Wohnen Sie in einer Genossenschaft oder besitzt Ihr Wohngebäude eine Grünanlage? Setzen Sie sich dafür ein, dass der Grünbereich naturnahe bewirtschaftet wird. Dazu zählen das Pflanzen von einheimischen Wildpflanzen, das Ersetzen von Rasenflächen durch artenreiche Wiesenflächen, das Stehenlassen von Blumeninseln, seltenes und gestaffeltes Mähen, sowie der Verzicht auf Pestizide und Herbizide.

Stadtoasen

In der Stadt können Verkehrsinseln, Bahnböschungen und Kiesplätze wahre Schmetterlingsoasen werden. Wildstauden und Wildkräuter locken zahlreiche Schmetterlinge an.

Selbst auf dem eigenen Balkon kann der Baumweißling gefördert werden. Blühende Küchenkräuter oder Flockenblumen auf dem Fensterbrett sehen nicht nur schön aus, sondern erfreuen auch die Schmetterlinge.

Auch im Siedlungsgebiet kann mit dem Pflanzen von verschiedenen Nektarpflanzen wie den Flockenblumen, Disteln oder Wiesensalbei der Baumweißling gefördert werden.
Beobachtungstipps
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Stachelige Raupen

Die Weibchen des Baumweißlings legen die knallgelben Eier eng zusammengedrängt an Futterpflanzen wie Weißdorn, Vogelkirsche oder Obstbäumen ab. Die Raupen überwintern in Nestern in zusammengesponnenen Blättern und verpuppen sich im Frühjahr. Sie sind schwarz-gelb gefärbt und haben weisse Stacheln am Körper.

Hübsch gemusterte Falter

Die hübschen Falter mit dem schwarzen Muster auf den weißen Flügeln kann man in vielen verschiedenen Lebensräumen antreffen. Unter anderem sind sie häufig im Kulturland, aber auch in Gärten zu beobachten. Besonders beliebt sind offene Flächen mit vielen Disteln.

 

Die gelben Eier des Baumweißlings werden eng zusammengedrängt an Futterpflanzen wie Weißdorn abgelegt.
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Fachbuch zum Thema vom CSCF: Lepidoptera – Checklist: Die Schmetterlinge der Schweiz. Eine kommentierte, systematisch-faunistische Liste
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CSCF & SEG
Schmetterlinge in meinem Garten
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Kremer, Bruno P.
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final
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Artporträt des Baumweißlings mit spannenden Informationen, Beobachtungstipps, Verbreitungskarte und tollen Bildern.

Honigbiene

Biologie

Die Honigbiene lebt zwar in wenigen Populationen auch wild, die grosse Mehrheit der in Deutschland, der Schweiz und Österreich lebenden Honigbienen werden jedoch zur Honiggewinnung von Imker*innen gehalten und sind Import- und Zuchtrassen, also keine eigentlichen Wildbienen (weitere Infos bei FREETHEBEES, Bulletin 18). Die Honigbiene ist eine hochsoziale Art, Staaten mit bis zu 80‘000 Arbeiterinnen. Wildform in hohlen Bäumen und in Felshöhlen, wurde 5000 v. Chr. in Anatolien domestiziert, heute weltweit verbreitet. In den gemässigten Breiten wichtige Bestäuberin von Blütenpflanzen. Besucht sehr breites Spektrum von Blüten, ist ausserordentlich konkurrenzstark, kann unter Umständen auch Wildbienenarten verdrängen.

Durch Produktion von Honig und Wachs sowie Bestäubung von Kulturpflanzen grosse wirtschaftliche Bedeutung. Im Gegensatz zu den Wildbienen stechfreudig. Ihr Gift ist rund 10-mal stärker als das der Hornisse und kann bei allergischen Menschen zum Tod führen.

Mensch & Tier
Fördermassnahmen

Honigbienen kommen in Mitteleuropa nicht wild vor. Sie sind Nutztiere für uns Menschen, um Honig zu produzieren. Dank ihrer immensen Volksgrösse sind Honigbienen als Bestäuber für landwirtschaftlichen Anbau wie Raps, Sonnenblumen und Obstkulturen wichtig.

Ein breites Spektrum an Blütenpflanzen dient nicht nur der Insektenbestäuber-Diversität, sondern kann sich auch positiv auf die «ausgewogenere» Ernährung und somit auch auf die Gesundheit des Honigbienenvolkes auswirken.

Da Honigbienen-Völker mit tausenden von Arbeiterinnen eine hohe Konkurrenz für Wildbienen bedeuten können, sollten Honigbienen-Kästen nicht näher als 1.5 km zum nächsten Naturschutzgebiet aufgestellt werden. So kann die Diversität der Wildbienen besser geschützt und Konkurrenz um Blütenpflanzen reduziert werden.

Honigbienenarbeiterinnen fliegen meistens nicht über 1.5 km um Nahrung zu suchen, daher kann der Konkurrenzkamp der Honigbienen gegenüber wilde Bestäuber mit dieser Mindestdistanz zu Naturschutzgebieten verringern.
Durch ihre grosse Anzahl Arbeiterinnen sind Honigbienen wichtig für die Bestäubung unsere Kulturpflanzen/Massentrachten wie Raps oder Sonnenblumen.
Bei sonniger relativ warmen Wetter im Frühling übernehmen die Honigbienen die Hauptteil der Bestäubung der Obstblüten. Bei trüberen Wetter wenn Honigbiene weniger ausfliegen sind Wildbienen, Fliegen usw. umso wichtiger als Ergänzung.
Beobachtungstipps
Beobachtungstipps

Honigbienen sind durch ihre tausendfachen Arbeiterinnen die meistgesehenen Blütenbesucher auf einheimischen und nicht einheimischen Blüten.

Imkerverbände bieten reichhaltige Informationen zu den Honigbienen.

Ein Honigbienenvolk im Winter beträgt etwa 8'000-12'000 Arbeiterinnen. Im Sommer sogar bis 30'000 Arbeiterinnen.
Wenn sie mehr erfahren wollen über das Imkern können sie sich bei lokalen Imkern und Imkervereinen informieren.
Man kann die Honigbiene gut erkennen bei ihren charakteristischen Flugverhalten in dem sie ihre Hinterbeine mit den Schienenbürsten oft Pollen beladen herunter hängen.
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Status
in Bearbeitung

Blauschwarze Holzbiene

Biologie

Lebensraum: Streuobstwiesen, Gärten, Waldränder

Nistweise: Nistet ab Ende Mai in selbstgenagten Liniengängen in morschem Totholz (Stämme und Äste) und alten Holzpfählen.

Nahrung, Nestproviant: Viele Pflanzenfamilien

Mensch & Tier
Fördermassnahmen

Die Blauschwarze Holzbiene ist nicht sehr wählerisch bei der Blütenauswahl im Garten oder auf dem Balkon. Sie bevorzugt Blütenpflanzen mit grossen Blüten wie Schmetterlings-, Lippen- und Korbblütler oder Raublattgewächsen. Eine beliebte Pflanze ist die Staudenwicke (Lathyrus latifolius). Dazu besucht die Holzbiene gerne auch Küchenkräuter wie Muskattellersalbei (Salvia sclarea), Lavendel, Rosmarin, Bohnenkraut und Dost.

Die Blauschwarze Holzbiene nagt ihre Nester in morsches Holz. Stehengelassene Stämme von abgestorbenen Bäumen wie toten Obstbäumen oder alte dicke Holzpfosten sind beliebte Nistplätze der Holzbienen. Abgeschnittene, «unterarm-dicke» tote Äste oder Baumstämme können an besonnten und trockenen Orten als Nisthilfen aufgestellt werden. Dazu eignen sich witterungsgeschützte Stellen, beispielsweise an einer überdachten Hauswand.

Die Blauschwarze Holzbiene kann man gut bei den grossen Blüten von der Staudenwicke (Lathyrus latifolius) im Garten Nahrung anbieten.
Man kann die Blauschwarze Holzbienen fördern in dem man alte Holzpfosten aufstellt oder tote/absterbende Obstbäumen stehen lässt. Hier ein Weibchen nagt ein Loch in einem alten Holzpfosten um das Nest anzulegen.
Holzbiene im Anflug an einen Rosmarin.
Holzbiene im Anflug an einen Rosmarin.
Die Blauschwarze Holzbienen Weibchen haben ganz schwarze Fühler und für Holzbienen charakteristische schwarze Behaarung und blauschimmernde Flügel. Hier ein gutes Beispiel für die unwählerischen Blütenbesuch auf die mediterranische Junkerlilie.
Beobachtungstipps
Beobachtungstipps

Die Blauschwarzen Holzbienen sind die grössten Bienen in Mitteleuropa. Mit ihrer schwarzen Färbung, den blauschimmernden Flügeln und dem hummel-artigen Summen sind sie sehr auffällig.

Die Blauschwarze Holzbiene kann gut in Wiesen, Gärten und Waldrändern auf grossen Blüten wie blühenden Obstbäumen, Wiesen Salbei (Salvia pratensis), Stauden-wicke (Lathyrus latifolius) oder Blauregen (Wisteria) beobachtet werden.

In einigen Gärten gibt es die beliebte Zierpflanzen, die Mai-Flieder (Syringa), und auch an diesen können die Blauschwarzen Holzbiene manchmal gefunden werden. Hier kann man die orangen Ringe am Ende der Fühler die das Männchen ausmacht erkennen.
Hier eine abgeflogene Holzbiene die ihren blauschimmer verloren hat. Aber durch ihre grösse (20-25 mm) und orangen Ring bei den gekrümmten Fühler kann man das Blauschwarze Männchen ausmachen.
Auch wenn der Blauregen ursprünglich aus Ostasien herkommt, sind die zuckersüsssen duftenden grossen Blüten reichhaltig an Nektar. Daher bieten sie auch die grossen Hummeln und Holzbienen Nahrung an.
Wiesensalbei (Salvia pratensis) mit ihren grossen Blüten sind auch gerne besucht von der Holzbiene.
Mehr Informationen
Wildbienen - Die anderen Bienen
Autor
Paul Westrich
Verlag
Pfeil Verlag
Wildbienen in der Stadt - entdecken, beobachten, schützen
Autor
Janina Voskuhl, Herbert Zucchi
Verlag
Haupt
Status
in Bearbeitung
Meta description
Artporträt der Blauschwarze Holzbiene mit spannenden Informationen, Beobachtungstipps, Verbreitungskarte und tollen Bildern.

Efeu-Seidenbiene

Biologie

Lebensraum: Lösswände, Hänge, Sandflächen mit Efeubeständen in erreichbarer Nähe.

Nistweise: In selbstgegrabenen Nestern in Lösswänden sowie Löss- und Sandböden. Dazu gehören auch Sandkästen.

Nahrung, Nestproviant: Pollenspezialisiert auf Efeu (Hedera helix). Die Männchen suchen auch Nektar auf Doldengewächsen (Apiaceae) und Korbblütlern (Asteraceae).

Hier zu mehr Informationen und ein kurzes Lehrvideo von Paul Westrich über das Leben der Efeu-Seidenbienen.

Mensch & Tier
Fördermassnahmen

Diese Wildbienenart kann durch die Erhaltung alter Efeu-Bestände an Mauern, Felsen und gewissen Bäumen gefördert werden.

Normalerweise nisten Efeu-Sandbienen in offenen Sandflächen. Im Siedlungsraum nisten Efeu-Seidenbienen vereinzelt in Sandkästen von Kinderspielplätzen. Beispiele in Deutschland zeigen, dass mit einer kleinen Absperrung die seltenen Wildbienen in Sandkasten nisten konnten, während die Kinder trotzdem unbehelligt spielen konnten. Dabei gab es positive Rückmeldungen der Kindergärten. Eine friedliche Koexistenz von Seidenbienen und Menschen ist auch in Siedlungen möglich.

Efeu können sich gut an Mauern hinaufklettern unterschlupfmöglichkeiten für Tiere bilden und im Herbst Nahrung mit ihren Blüten.
Dicht bewachsene Bäume mit Efeu können auch Nistplätze für Vögel bieten.
Beobachtungstipps
Beobachtungstipps

Die Efeu-Seidenbiene kann im Herbst (September bis Oktober) auf ihrer Hauptnahrungsquelle, dem blühenden Efeu, beobachten werden.

Die Efeu-Sandbiene hat einen dicht braun bepelzt Brustteil und schwarz glänzende Hinterteil (Tergiten) mit breiten karamellcremefarbenen Endbinden.
Durch ihre späte Blühzeit im September-Oktober, sind Efeublüten wahre Magneten für Insekten.
Mehr Informationen
Wildbienen - Die anderen Bienen
Autor
Paul Westrich
Verlag
Pfeil Verlag
Wildbienen in der Stadt - entdecken, beobachten, schützen
Autor
Janina Voskuhl, Herbert Zucchi
Verlag
Haupt
Status
in Bearbeitung
Meta description
Artporträt der Efeu-Seidenbiene mit spannenden Informationen, Beobachtungstipps, Verbreitungskarte und tollen Bildern.

Blutweiderich-Sägehornbiene

Biologie

Lebensraum: Flussauen, Bäche, Wassergraben, sofern es dort Blutweiderich-Bestände gibt.

Nistweise: Nistet in selbstgegrabenen Nestern in sandigen oder lehmigen Böden, meist in Böschungen.

Nahrung, Nestproviant: Spezialisiert auf Blutweiderich (Lythrum salicaria)

Hier zu mehr Informationen und Bilder über die Blutweiderich-Sägehornbiene.

Mensch & Tier
Fördermassnahmen

Diese Art kann mit Futterpflanzen (Blutweiderich) gefördert werden. Der Blutweiderich wächst wild an nährstoffreichen Stellen mit ausreichender Feuchtigkeit. Der Blutweiderich eignet sich als Gewässerrandbepflanzung an Gartenteichen.

Die Blutweiderich-Feuchtwiese sollte nicht vor September gemäht werden, da diese Pflanze bis im August von der Blutweiderich-Sägehornbiene als Nahrungsquelle genutzt wird und, weil der Blutweiderich erst im September Samen bildet. Der späte Schnitt erlaubt dem Blutweiderich sich fürs kommende Jahr zu vermehren und zu blühen. 

Blutweiderich können als schöne Teichrandbepflanzung auch für Bestäuber eine Nahrungsquelle dienen.
Beobachtungstipps
Beobachtungstipps

Die Blutweiderich-Sägehornbiene ist eine hoch spezialisierte Wildbienenart und kann mit Glück entlang von Feuchtwiesen, Flussauen, Bächen und Wassergräben entdeckt werden, sofern es dort Blutweiderich-Bestände gibt.

Blutweiderich-Sägehornbiene haben gesägte Fühler, sind dunkelgrau bis schwarz bepelzt und haben helle weisse Hinterleibsbinden.
Die Blutweiderich-Sägehornbiene beim Anflug auf dem Blutweiderich.
Mehr Informationen
Wildbienen - Die anderen Bienen
Autor
Paul Westrich
Verlag
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Wildbienen in der Stadt - entdecken, beobachten, schützen
Autor
Janina Voskuhl, Herbert Zucchi
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Haupt
Status
in Bearbeitung
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Artporträt der Blutweiderich-Sägehornbiene mit spannenden Informationen, Beobachtungstipps, Verbreitungskarte und tollen Bildern.

Baumhummel

Biologie

Lebensraum: Lichte Wälder, Waldränder, Wiesen, Parks, Gärten

Nistweise: Immer oberirdisch, meist in alten Vogelnestern, vorzugsweise in Nisthöhlen, Mauer- und Felsspalten, auch auf Dachböden, in Ställen, Scheunen etc.; Baumhummeln finden und beziehen daher auch problemlos Hummelnistkästen.

Nahrung, Nestproviant: Viele Pflanzenfamilien

Volksgrösse: 80-400 Tiere

Die Baumhummel bezieht gerne Vogelnistkästen, auch wenn kein altes Nistmaterial vorhanden ist. Normalerweise sind Hummel-Arten recht friedlich. Die Baumhummel kann in Nestnähe jedoch aggressiv auftreten.

Hier zu mehr Bilder und Informationen über Baumhummel.

Mensch & Tier
Fördermassnahmen

Die Baumhummel nimmt gerne Vogelnistkasten an.

Sie erfreut sie sich an einer reich blühenden Abwechslung von Blütenpflanzen vom Frühling bis mindestens Sommer.

Vogelnistkästen können von den oberirdische-nistende Baumhummeln bezogen.
Die Baumhummel haben eine charakteristische braun–schwarz–weisse Farbzeichnung.
Beobachtungstipps
Beobachtungstipps

Die Baumhummel besucht verschiedene Blütenpflanzen. Sie bevorzugt aber Lippenblütler, Rosengewächse wie Brombeeren, Hülsenfrüchtler sowie Erbsen oder Bohnen oder Königskerzen.

Die Baumhummel bezieht gerne Vogelnistkästen, auch wenn kein altes Nistmaterial vorhanden ist. Normalerweise sind Hummeln-Arten recht friedlich. Die Baumhummel kann in Nestnähe recht aggressiv auftreten.

Die Baumhummel können auf verschiedene Rosengewächse wie die Zwergmispel vorkommen.
Die Baumhummel bestäubt gerne Brombeerblüten.
Mehr Informationen
Wildbienen - Die anderen Bienen
Autor
Paul Westrich
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Wildbienen in der Stadt - entdecken, beobachten, schützen
Autor
Janina Voskuhl, Herbert Zucchi
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